| Grümpi/Schüeli 2007 - Bericht erschienen im ZoBo |
Auch Petrus hat das Seine dazu beigetragen Das Schüler- und Grümpelturnier des SC Zollikon vom letzten Wochenende kam bei allen Beteiligten gut an. Sonntag, 19 Uhr. Plötzlich herrscht rege Aufregung auf dem Sportplatz Riet. Das Organisationskomitee des Grümpi / Schüeli stellt die Tische für die Preisverteilung bereit. Dies löst einen enormen Run aus. Die kleinsten Teilnehmer wollen einen Sitzplatz ergattern, der möglichst nahe an den Siegerpokalen liegt. Ungeduldig wartet man jetzt nur noch auf die ersten Worte aus dem Mikrofon. Endlich geht es los und die Erst- und Zweitklässler werden der Reihe nach aufgerufen, ihre Medaillen und Preise am Gabentisch abzuholen. Am grössten ist die Freude bei den „Killer Monkeys“, welche heuer die Kategorie N gewannen und nun den Pokal und die Goldmedaillen stolz in den Fokus der Fotokameras halten dürfen. Mitglieder der Teams „FC Hau an Pfoste“, „Adi-fadi-bumm-bumm“, „New York“ und „Uf em Platz eis spielt“ taten es ihnen in der Folge gleich. Sie werden ihre originellen Teamnamen nächstes Jahr auf den Siegerpokalen eingraviert vorfinden. Zahlreiche helfende Clubmitglieder Manch einen Moment des Turniers werden einige der teilnehmenden Kinder nie wieder vergessen. Nicht umsonst ist das Schüeli für viele der kleinen Kicker der wichtigste Anlass des Jahres. Monatelang hat man sich auf den Auftritt am Turnier vorbereitet. Der Marsch an den Gabentisch ist die Belohnung für die Mühen, welche die Schüler im Vorfeld auf sich genommen haben. Auch der Organisator, der SC Zollikon wird das Turnier dieses Jahres in guter Erinnerung behalten. Über drei Tage lang hat eine riesige Anzahl von Helfern das Wochenende zu einem sehr gelungenen Anlass gemacht. Vor allem Eltern der klubeigenen Junioren haben tatkräftig in der Organisation mitgewirkt. Dies hinterlässt im Verein ein besonders gutes Gefühl. Auch der SCZ-Präsident schätzt dieses Engagement. „Ich freue mich sehr darüber, dass unsere Junioren, Aktiven und Eltern in dieser Form am Turnier mitgeholfen haben“, meinte ein zufriedener Andreas Roca. „So rücken der Klub und dessen Mitglieder immer näher zusammen.“ Ganz ohne die positive Mitwirkung von Petrus wäre das Turnier allerdings kaum so erfolgreich verlaufen. Die Regengüsse am Freitagmorgen liessen zunächst Böses erahnen und bereiteten vor allem den Organisatoren des Spielbetriebs Sorgen. Das Regenwasser konnte bis zum ersten Anpfiff um 18 Uhr nicht komplett versickern und einzelne Teile des Nebenplatzes mussten gar abgesperrt werden, damit sich die Wiese erholen konnte. Man musste gar befürchten, dass die Belastung für den Rasen zu gross sein würde. Doch zum Schluss hielt das Grün den Strapazen des ersten Spieltages stand. In den nächsten zwei Tagen erledigte die Sonne den Rest und trocknete die Spielfelder derart, dass alle Partien auf einem akzeptablen Terrain durchgeführt werden konnten. Erfolgreiches „SUVA-Experiment“ Heuer war das Grümpi ein Turnier der vielen Neuerungen. Am Samstagabend trat seit langem wieder einmal eine Band im Festzelt auf. Die Lokal-Matadoren „Frankie & Tony“ spielten während fast vier Stunden für die anwesenden Besucher. Und obwohl das Festzelt nicht komplett gefüllt war, genossen die beiden Entertainer ihren Auftritt in „ihrer“ Heimat und reihten einen Song an den anderen. Eine Premiere erlebte auch der Spielbetrieb, denn erstmals wurde in Zollikon der Grossteil der Turnierspiele von offiziellen Schiedsrichtern geleitet. Diese wurden durch die SUVA gestellt. Die Unfallversicherungsanstalt will mit ihrer Unterstützung erreichen, dass Turniere fairer und somit unfallfreier verlaufen. Dass am Turnierwagen kaum Proteste oder Reklamationen angebracht wurden und die Sanität auch ein eher ruhiges Turnier erlebte, dürfte wohl dieser Neuerung zugeschrieben werden. So würden die beiden Verantwortlichen für den Spielbetrieb, Luca Tonet und David Wille, einer erneuten Unterstützung der SUVA für das Zolliker Grümpi sofort zustimmen. Trotz des erfolgreichen und unkomplizierten Turnierverlaufs waren die beiden jedoch am Sonntagabend wie der Rest des OK’s froh, dass sie den Sportplatz Riet gegen ihr Schlafzimmer eintauschen konnten. Schliesslich war das wie immer ein langes Wochenende. Zuvor hatte die Preisverleihung aber noch aufgezeigt, dass die Organisatoren ihr Ziel erreicht hatten. Die Zolliker Kinder und Jugendlichen hatten die Wettkampstätte nämlich mit einem zufriedenen Lächeln verlassen. |
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